7. Schweizerischer Lateintag

Dominus providebit (Gott wird vorsorgen). Prägung auf dem Rand des Fünflibers.  Vgl. Psalm 55,23 und 1. Petrusbrief 5,7 (Foto: Jürg Stünzi)
Dominus providebit (Gott wird vorsorgen). Prägung auf dem Rand des Fünflibers. Vgl. Psalm 55,23 und 1. Petrusbrief 5,7 (Foto: Jürg Stünzi)

Am Samstag, 30. Oktober 2021, findet im Kloster Wettingen der 7. Schweizerische Lateintag statt. 24 Workshops von hochkarätigen Fachleuten öffnen den Teilnehmenden die Augen: Was einst Weltsprache, dann lingua franca der Bildungsschicht war und heute zur Geheimsprache der Mediziner verkommen ist, lebt in unserem Sprachempfinden, unseren Kulturräumen und unserer Rechtsordnung fort. Davon sind alle betroffen: die ÖV-Benutzerinnen und -benutzer fahren gemeinsam im 'Omnibus', was wörlich 'für alle' heisst, während auf Autos neben das Kennzeichen 'CH' geklebt wird, was für 'Confoederatio Helvetica' steht. Zugleich erinnert Latein an die altrömische Welt mit ihren Spielfreuden, Obszönitäten und Grausamkeiten. Dies alles lässt der Lateintag aufleben, ohne Lateinkenntnisse vorauszusetzen.

 

 

 

 

www.lateintag.ch

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Ausstellung und Installationen in Thalwil

Die diesjährigen Kulturtage Thalwil stehen unter dem Motto 'vis-à-vis'. In diesem Rahmen zeigen Jürg Stünzi und Jürg von Ins im Ortsmuseum Thalwil eigene Werke und Installationen sowie Skulpturen und Bilder schweizerischer und afrikanischer KünstlerInnen. Das Thema 'vis-à-vis' wird interpretiert als Hürdenlauf zum Dialog, als Auseinandersetzung mit dem Eigenen, dem Anderen und der gegenseitigen Resonanz und Spiegelung. Nehmen Sie Platz in Mani Matters Coiffeursalon, stellen Sie sich einem Staring Contest und lassen Sie sich von den ausgestellten Werken faszinieren und inspirieren.

 

Eröffnung: 27. August 2021, 19 h

Öffnungszeiten: 28.8.-10.9.2021, 17-19 h

Ort: Ortsmuseum Thalwil, Alte Landstrasse 100, 8800 Thalwil

Eintritt frei

 

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Verstummte Seelen: Kritik der organisierten Religionen

In religiösen Erlebnissen begegnet die Seele dem Heiligen, wodurch traditionelle Strukturen aufgebrochen werden. Das ist für organisierte Religionen riskant. Wenn Gott jeder einzelnen Seele erscheint, werden Dogmen und Hierarchien durch immer neue Offenbarungen in Frage gestellt. Deshalb verhindern Kirchen, Moscheen und Synagogen religiöse Erlebnisse, obwohl sie dadurch die Seele zum Schweigen bringen. Denn eigentlich ist es der Sinn der Religion, die Seele aufblühen, wachsen und zu Wort kommen zu lassen. Die organisierten Religionen haben sich stattdessen dem Willen zur Macht verschrieben.

 

Jürg von Ins, Verstummte Seelen. Kritik der organisierten Religionen

 

Erhältlich beim Münsterverlag

und im (online-)Buchhandel, auch als e-Book mit kostenloser Leseprobe

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Hat jemand ‘Schicksal’ gesagt?

Ich habe mir die Tage Gedanken gemacht über das Schicksal, weil ich Montag Mittag zu diesem Thema bei Radio SRF1 zu Gast bin.

 

Sandra Schiess im Gespräch mit Jürg von Ins

 Radio SRF 1, Gast am Mittag

 Montag, 10. Juni 2019

 13.00-13.30

Link zur Sendung

 

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Beseelte Objekte: Der togolesische Künstler Kodjovi Tessi

Kodjovi Tessi (geboren 1974) steht im Dialog mit seiner Tradition. Sein plastisches Werk nimmt Formelemente vom Webrollenhalter bis zum anthropomorph gestalteten Mörserstampfer auf.

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Keramikschalen im 'Teeboge'

Glasierte Keramikschalen von Jürg von Ins sind neu im Angebot bei

 

Frau Petra Menzi

Teeboge Glarus

Laden und Teeraum

Bankstrasse 26

8750 Glarus

 

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Jürg von Ins als Special Guest an Gruppenausstellung in Sent/Scuol: 28.10.-9.12.2017

Kunst ist ein anderes Wort für Dasein - unter diesem Motto stellt die Gruppe  ∏2022© Werke von Regula Schmid, Shanice Haas, Arghavan Koshravi, MelB und anderen aus. Als Special Guest ist Jürg von Ins mit Keramiken und Collagen vertreten. Dies aufgrund eines Treffens von Jürg von Ins und Christoph Zuber, einem der Agenten von Artnsport61 - dem Initianten der Ausstellung.  Auszug aus dem Katalog:

 

"Die beiden Trink- und Opferschalen sind ganz aus der tiefen, fast symbiotischen Beziehung zu Peperoni und marokkanischer Netzmelone entstanden. Die gelbliche Oberfläche ist leicht bedeckt mit einer rötlichen Netzstruktur. Gelb – die Farbe der Kommunikation, des Merkur, des Sulfurprozesses. Rot, die Leidenschaft, die Kraft, der intensive Ausgleich, das Blut, die Erotik. Ärzte und Spitäler sind ohne Arbeit und halbleer, wird die Botschaft solcher alltäglichen Früchte und Gemüse beim Essen ganz erkannt. Dazu ist Besonnenheit, Ruhe und Langsamkeit im Genuss bedingungslose Voraussetzung.

 

Jürg von Ins hat Jahrzehnte damit verbracht, eine Sprache zu finden, welche uralte Prozesse in aktuelle Gegenwart hineingiesst. Seine Forschungen im Westen Afrikas, in der Bibel und im kulturellen Alltag Westeuropas bringen ihn immer wieder zu einer erstaunlichen Gelassenheit gegenüber den grossen Fragen des Hier und Jetzt. Komm, besuche mich, zu Trinken hat es genug. Wenn das nicht eine Ansage zum Innehalten ist. Zum Da-Sein."

 

Vernissage am 28.10.2017, 17 h, in der Grotta da Cultura in Sent/Scuol.

Weitere Informationen: Grotta da Cultura.

 

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