Kämpferische Töne und Klischees

Im Rahmen des Filmfestivals stellt Koanda Sahab seine Plastiken aus. Im Bild: Thomas Sankara am Rednerpult.
Im Rahmen des Filmfestivals stellt Koanda Sahab seine Plastiken aus. Im Bild: Thomas Sankara am Rednerpult.

Das FESPACO (Panafrikanisches Filmfestival Ouagadougou) ist nicht mehr, was es bei der letzten Durchführung im Jahr 2015 war. Damals - unmittelbar nach der Revolution von Oktober 2014, kam wie nie zuvor Volksfeststimmung auf. Diese war auch für dieses Jahr wieder vorausgesagt. Doch nach dem Terroranschlag von Januar 2016 sieht die Welt in Ouagadougou anders aus. Das Fest misslingt. Das FESPACO findet in Sälen und im Institut Français statt, gesichert von schwer bewaffneten Uniformierten.

 

Eindrücke vom Festival; Tages Anzeiger 8.3.2017, Autor: Jürg von Ins

 

 

 

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Liberalismus

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"Ich habe mir den Liberalismus ein bisschen anders vorgestellt"
Über Entstehung, Gegenwart und Zukunft (neo)-liberaler Ideen nachzudenken ist brisanter und aktueller denn je. Im folgenden Interview, das ich für ein Wirtschaftsmagazin führte, 'unterhält' sich der Ökonomieprofessor Peter Ulrich mit Adam Smith, der in Originalzitaten zu Wort kommt. Zeitgenossen ins lebendige Gespräch zu bringen mit klassischen Autoritäten, die in Zitaten aus ihrem Werk sprechen: Das ist eine Form von Dichtkunst, die mich fasziniert.
(Text Englisch)
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Wahnsinn zwischen Krankheit und religiösem Erlebnis

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Wie andere Kulturen psychische Störungen sehen.
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Identität

Der Körper ist das Ausdrucksmittel der Seele. Die fortlaufende Übersetzung seelischer Impulse in Sprache, Raum und Zeit ist die persönliche Identität. Schon Platon[1] hat deren Prozesscharakter betont. Doch bald schon stösst die Entfaltung der persönlichen Identität auf zunächst unüberwindliche, gesellschaftliche Widerstände. Die Kraft, die dem seelischen Impuls entspringt, wird aufgeteilt, abgelenkt und umgeleitet. Die persönliche Identität findet sich im Gefängnis der sozialen Identität wieder, die sich nicht an der Seele, sondern an gesellschaftlichen Funktionen orientiert. Luhmann spricht von einem kommunikativen Konstrukt [2]. Ich bin Bauer, Verkäuferin, Kind. Ich teile meine Besonderheit mit Tausenden.

 

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